P(o)ur Brel! - Hommage an den flämischen Chansonnier Jacques Brel zu seinem 40. Todestag

Furioses Theatersolo oder Liederabend: eine Tour de chant wird zum Kammerspiel. Alexander Simon, lange Protagonist am Hamburger Thalia-Theater, verkörpert den flämischen Chansonnier Jacques Brel. Anfang der 70er – fünf  Jahre nach seinem Rückzug von der Chansonbühne – sitzt er unwillig in einem Sessel und lässt sich aus über Liebe, Einsamkeit und Tod. Ein innerer Monolog wie der des Peer Gynt am Ende von Ibsens gleichnamigen Schauspiel, kontrastiert von Brels brillanten Bühnenchansons, die der Sänger Merlin und der Pianist Kersten Kenan den Gedanken ihres Protagonisten entgegensetzen. Brel pur – pour Brel!

„P(o)ur Brel!“ hatte 2008 im Nachtasyl des Thalia-Theaters Premiere und wurde dort acht Jahre vor ausverkauftem Haus gespielt. Das Ensemble gastierte außerdem beim Festival Stimmen Europas, Schwerpunkt Belgien, in Otterndorf an der Elbmündung, war zu Gast beim Innenhof-Festival in Göttingen, wurde zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen, an das Deutsche Theater  Berlin, an das Braunschweiger Staatstheater, an das Theaterhaus Stuttgart und das Bremer Theater, Neues Schauspielhaus, und wurde von Radio Bremen im neuen Sendehaus an der Weser ‚live’ mitgeschnitten. Über 12.000 begeisterte Zuschauer haben „P(o)ur Brel!“ bisher gesehen. Die Vorstellung anläßlich Brels 40. Todestag, dem 9. Oktober 2018, ist auch die 75. Vorstellung des Ensembles seit der Premiere vor zehn Jahren im Nachtasyl des Thalia-Theaters in Hamburg.

P(o)ur Brel!  - Hommage an Jacques Brel

Freitag, 12. Oktober 2018, 19.30h

First Stage Hamburg, Thedestraße 15, 22767 Hamburg

Karten zu 22€/ 25€ / 29€ inkl. VVK-Gebühr und HVV-Ticket
unter  http://firststagehamburg.de/produktion/pour-brel/    


Eine Tour de chant wird zum Kammerspiel

mit Alexander Simon, Sascha Merlin & Kersten Kenan
Premiere Oktober 2008, Nachtasyl Thalia-Theater
Idee &Konzept: Merlin
Fassung: Merlin / Simon
Ausstattung: Oliver Helf
Sounddesign: Rewert Lindeburg
Produktionsassistenz & Licht: Dirk van Ackern

 

monhambourg, 17. April 2018